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Genug trinken

Genug trinken

Im Alter nimmt das Durstgefühl stark ab. Es gibt verschiedenste Gründe, warum ältere Menschen nicht genug trinken. So kann zum Beispiel die Angst, nachts auf die Toilette zu müssen oder dass «es nicht mehr reicht» Auslöser dafür sein, wenig zu trinken. Der Wasserverlust des Körpers beträgt aber etwa zwei Liter pro Tag. Diese Menge sollte durch Flüssigkeit und die Ernährung ersetzt werden.

Eine regelmässige und ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit ist wichtig. Empfohlen wird, mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich zu trinken. Im Sommer bei grosser Hitze sogar noch mehr. Mit Flüssigkeit wie Wasser und Mineralwasser, Buttermilch, aber auch verdünnten Früchte- und Gemüsesäften sind Sie gut versorgt. Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein bis zwei Gläser und vergessen Sie die Getränke auch während des Tages nicht. Bei Kaffee und alkoholischen Getränken ist dagegen Zurückhaltung angebracht.

Wenn Sie zuwenig trinken, kann dies schnell einschneidende Folgen haben. Dies kann Verstopfung auslösen. Wenn das Wetter sehr heiss ist, laufen Sie Gefahr auszutrocknen. Dies macht sich mit Mundtrockenheit oder allgemein trockenen Schleimhäuten bemerkbar. Vielleicht fühlen Sie sich auch schwach, Ihnen ist schwindlig und an der Konzentration mangelt es ebenfalls. Dies hat verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zu Verwirrung und Bewusstseinsstörungen zur Folge.

Wenn Sie nicht wissen, ob Sie genügend trinken, können Sie dies mit einem Trinkprotokoll herausfinden: Notieren Sie während dreier Tage, wann Sie wie viel trinken. Wenn Sie Mühe haben, auf die empfohlene Menge Flüssigkeit zu kommen, setzen Sie zum Beispiel am Morgen einen Krug Tee auf und trinken diesen während des Tages. Zu den Mahlzeiten sollten Sie zusätzlich trinken. Rituale wie die Getränke am Morgen in der Wohnung zu verteilen, die Sie während des Tages zu sich nehmen möchten, können ebenfalls helfen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen oder körperliche Beschwerden haben, sollten Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt konsultieren. Gewisse Medikamente fördern die Wasserausscheidung und erfordern so eine Anpassung der Trinkmenge.