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Tipps für heisse Tage

Sommerliche Hitzewellen können die Gesundheit von älteren, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen gefährden. Hier finden Sie Tipps, wie Sie sich und Ihre Familie im Sommer schützen können. Ständige Hitze hat Auswirkungen auf die Qualität des Schlafs, auf die körperliche Leistungsfähigkeit und sogar auf die Psyche.

Bei aller Freude über die sommerlichen Temperaturen ist auch Vorsicht geboten. Hitze und starke Sonneneinstrahlung können der Gesundheit schaden. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und immobile oder chronisch kranke Personen. Aber auch Hundehalter müssen Verhaltenstipps beachten. Vor einer schlimmen Falle sei besonders gewarnt: Kinder oder Hunde dürfen nicht, auch nicht für kurze Zeit, im Auto zurückgelassen werden.

Ältere Menschen können sich oft nicht mehr selbst gegen die Hitze schützen oder sie spüren die Notwendigkeit dazu nicht. Die Wärmeregulation wird mit den Jahren schlechter. Der Körper schwitzt weniger und kann die Überwärmung nicht mehr regulieren. Zusätzlich ist das Durstgefühl vermindert. Dies belastet gleich mehrfach: die Körpertemperatur wird zu hoch und gleichzeitig wird zu wenig Flüssigkeit aufgenommen. Grosse Hitze belastet den Körper; das ist nicht gesund.

Damit Ihr Körper nicht überhitzt, sollten Sie ihn kühl halten und eine kühle Umgebung wählen. Messen Sie Ihre Körpertemperatur, wenn Sie unsicher sind und nehmen Sie wenn nötig ein kühles Bad oder eine kalte Dusche. Wenn Sie jemanden betreuen, der eine zu hohe Körpertemperatur aufgrund der Hitze aufweist, sind Wickel mit kalten Tüchern eine gute Gegenmassnahme. Lose Kleidung aus Baumwolle hilft mit, den Körper kühl zu halten.

Während der heissen Tageszeit, das heisst zwischen 11 und 16 Uhr, sollen Sie keine anstrengenden Aktivitäten im Freien durchführen. Legen Sie Ihre Aktivitäten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Ihre Wohnräume sollten Sie kühl halten mit tagsüber geschlossenen Fenstern oder Rollläden. So können Sie extreme Hitze vermeiden. Nachts werden die Wohnräume gut durchgelüftet; setzen Sie sich aber keinem Durchzug aus.

Trinken ist sehr wichtig, wenn das Thermometer hohe Werte anzeigt: mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sprechen Sie die Trinkmenge mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt, ab. Kühle, erfrischende Speisen wie Früchte, Gemüse, Milchprodukte oder Glacé sind leicht verdaulich und helfen ebenfalls, den Körper kühl zu halten. Indem Sie die Ernährung etwas anpassen, können Sie Ihren Körper ebenfalls unterstützen.

Wenn Sie sich zu starker Hitze aussetzen, kann dies ernsthafte Folgen haben: erhöhte Körpertemperatur, beschleunigter Puls, trockene Schleimhäute oder eine allgemeine Schwäche und Müdigkeit. Weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit, Schwindel und Bewusstseinsstörungen können folgen. Auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können mit zu starker Hitze in Zusammenhang stehen. Dann heisst es, sofort zu handeln und ärztliche Hilfe anzufordern.

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