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Eine Würdigung

Gekommen um zu bleiben: Staatsekretär würdigt Leistungen der ersten Einwanderer-Generation

Die bevorstehenden Mühen und Ängste haben sie nicht davon abgehalten, eine Reise in ein neues Leben anzutreten. Dafür haben sie eine fremde Sprache erlernt, Familie und Freunde zurückgelassen und den Spagat bewältigt, die eigene Herkunft und Identität zu bewahren, und gleichzeitig in einer neuen Gesellschaft Fuss zu fassen – um diese nachhaltig mitzugestalten: die erste Einwander-Generation der Schweiz. Diesen Verdienst würdigte in einer Konferenz am 20. April Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration, der der Einladung des Vereins Pro Migrante gefolgt war.

In seinem Vortrag „Wohlstand durch Migration? Eine Würdigung der Gastarbeiter der ersten Generation“ lobte Gattiker die Migrationspolitik als aktiven Beitrag für den Wohlstand der Schweiz. Darüber aus betonte er, dass eine rein utilitarischste Migrationspolitik nicht nachhaltig und somit auch nicht nutzbringend sei. „Es ist ganz banal: Migrantinnen und Migranten sind individuelle Menschen, deren Lebenslauf – wie bei allen Menschen – manche Wendung machen kann. Diese Menschen machen einen Teil der Schweiz, ihres Wohlstands, ihrer spannenden und manchmal auch spannungsvollen Vielfalt aus».

Programm der Veranstaltung MUBA 2016

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