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Sturzprophylaxe: Fitness hält Risiken tief

Damit Sie sich vor Stürzen und den damit verbundenen Verletzungen schützen können, müssen Sie verschiedene Faktoren im Auge behalten. Ein Sturz ist immer ein Anzeichen dafür, dass etwas buchstäblich aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Sturz-Spezialisten gehen da­von aus, dass etwa 15 Prozent der Stürze eine Verletzung zur Folge haben, zehn Prozent der Gestürzten müssen hospitalisiert werden und drei Prozent erleiden einen Knochenbruch.>>

Eine Schenkelhalsfraktur (rund ein Prozent der Brüche) führt bei etwa zwanzig Prozent zum Tode und bei zwanzig Prozent zum Verlust der Selbständigkeit. Die Sturzgefährdeten ändern die Lebensweise, verlassen das Haus nicht mehr und leiten damit eine soziale Isolation ein. In letzter Konsequenz ist oft ein Eintritt ins Pflegeheim unumgänglich.

Das Gleichgewicht stärken

Wichtig ist deshalb, früh genug vorzubeugen, damit es gar nicht soweit kommen kann. Spüren Sie etwa, dass Kraft oder Gleichgewicht abnehmen, können Sie dies durch gezielte Übungen oder generell mehr Bewegung auffangen. Wenn Sie beinahe gestürzt oder sogar hingefallen sind, ist es wichtig, mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin über die Gründe zu reden. Wenn Sie die Faktoren, die für Ihren Sturz verantwortlich waren, kennen, können Sie auch etwas dagegen unternehmen. Dafür ist es nie zu spät

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Die Broschüre „Tipps für hohe Treppensicherheit“' der Terz-Stiftung können Sie hier herunterladen. Sie gibt viele wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Treppen sturzsicher machen.