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Muba 2013: Spannend und prominent

Die Messe-Highlights für Seniorinnen und Senioren

Vom 22. Februar bis 3.März 2013

Spannende Themen auch dieses Jahr an der Sonderpräsentation "Älter werden-aktiv bleiben": Auch dieses Jahr geht es – auf über 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche - um Genuss, Gesundheit und Selbstbehauptung. Um interaktive Erfahrungen, um Horizonterweiterung und Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten. Dazu ein Interview mit Messeleiter Chris Eichenberger.

Waren Sie schon mal in einer Schreikabine? Oder haben Sie Lust, Ihr Wissen in einem raffinierten Ernährungsparcours unter Beweis zu stellen? Oder steht Ihnen der Sinn nach besinnlichen Momenten im Kirchgarten? In der Sonderschau "Älter werden-aktiv bleiben" präsentiert das Seniorenforum Basel-Stadt, als partnerschaftliches Organ der Seniorenorganisationen und des Kantons, auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm: attraktiv, lebensnah, interaktiv und spannend. Die Sonderschau in der Halle 2.1 im Rundhofgebäude (1. Stock) richtet sich ganz besonders an die aktive dritte Generation, spricht auf 600 Quadratmetern an, was diese im Alltag interessiert und bewegt, und was Spass und Freude bringt.

Wer Politiker hautnah erleben möchte und sich für Gesundheits- und andere Politik interessiert, sollte das Podium "Spannende Themen-prominente Gäste" nicht verpassen. Da stehen etwa Regierungsrat Carlo Conti oder alt Regierungsrat Eugen Keller, oder, am muba-Sonntag, Pfarrer Ernst Sieber zu aktuellen Themen Red und Anwort.

In der Programmübersicht des muba-Forums wird 14 Uhr an allen Tagen besonders hervorgehoben. Dann finden die publikumsträchtigen Podiumsgespräche und Live-Events statt. Ein kurzer Überblick:

Am Freitag, 22. Februar äussert sich Eugen Keller zum „Tribünenplatz Politik“ respektive „Eigene Fitness- es ist mein Körper“ oder Oberin Sr. Doris Kellerhals spricht am späteren nachmittag darüber, „Was es heute heisst, Diakonissin sein“.

„Wir leben länger und länger gesund“ meint Regierungsrat Carlo Conti am Samstag, 23. Februar. Während er am Dienstag, 26. Februar der Frage nach den Gesundheitskosten nachgeht, konkret gefragt: „Was ist uns unsere Gesundheit wert?“

Um eine ganze Palette von Themen zur Sicherheit im Alltag, ob im Tram, auf der Strasse oder dem Fussgängerstreifen, aber auch um Enkeltrick, Raub oder Entreissbdiebstahl geht es jeweils um die Mittagsstunde, genauer um 12 Uhr.

Zum Thema Finanzen „Rosige fianzielle Zukunft“ äussern sich Expertinnen und Experten jeweils um 16 Uhr, von der massgeschneiderten Vermögensanlage über die Planung der Pensionierung bis zur frühzeitigen Hypothekarplanung.

Es wäre nicht muba, wenn es dabei nicht immer auch ums leibliche Wohl ginge, nicht nur beim Ernährungsparcours „Essen mit Genuss – Bewegen mit Freude, den das Gesundheitsdepartement entwickelt hat, sondern in Form einer willkommenen Rast im Café „Chez Fritz“. Und um musikalische Unterhaltung etwa mit der Jazzband „Swinging 3“ oder den Geschwistern Biberstein.

Ob ein interaktiver Blick in die digitale Zukunft von Medienexperten interessiert oder das Vertiefen von Glaubensfragen mit Pfarrer Ernst Sieber am Sonntag 3. März - es lohnt sich bei allen Themen, darüber mehr zu erfahren!

Die Informations- und Unterhaltungsplattform des Seniorenforums hat noch viele Attraktionen zu bieten. Hier nur eine kleine Auswahl:

Einen wahrhaftigen Wald, mit seinen Geräuschen und Gerüchen und seinem Aufruf, Stille und Natur zu geniessen, hat das Amt für Wald beider Basel und das Sportamt Basel-Landschaft aufgebaut. Treten Sie ein und lassen Sie sich anregen.

Genauso wie vom Ernährungsparcours, an dem nicht nur Ihr Wissen zu Nahrungsmitteln, Vitaminen und Kalorien getestet wird, sondern Sie Ihren Sinn für Gleichgewicht oder Ihre Körperzusammensetzung erfahren können. Gezeigt wird auch, wie regelmässige körperliche Aktivität auf einfache Art und Weise trainiert werden kann. Anhand eines anregenden Parcours gewinnen Sie spielerisch Erkenntnisse, was Sie selbst im Alltag dafür tun können.

„Raub und Selbstbehauptung“: Der Dienst „Prävention“ der Kantonspolizei Basel-Stadt behandelt an ihrem Stand das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und hat dort eine Schreikabine eingerichtet, in der die Lautstärke ihres Schreiens als Abwehrwaffe gemessen wird.

Neugierig geworden? Dann statten Sie doch der muba 2013 zwischen dem 22. Februar und 3. März im 1. Stock in der Halle 2.1 einen Besuch ab. Sie werden es sicher nicht bereuen.

Tagesprogramm mit Gutschein zum verbilligten Eintritt.

Für Besitzer von Smartphones gibt es dieses Jahr neu eine muba-App mit der Sie Informationen, Produkte, Programm, BVB-Fahrplan uvm abrufen können. Gratis herunterladen unter my muba .

Ist eine muba überhaupt noch zeitgemäss?

Wir fragten Chris Eichenberger, Messeleiter Messe Schweiz

Ist die muba heute etwas für ältere Semester, die die muba noch aus ihren Jugendjahren kennen?

C.E: Auch, aber nicht nur. Lustigerweise hat das Durchschnittalter der BesucherInnen in den letzten Jahren sogar abgenommen. Es sind heute vor allem Junge und junge Familien, die die muba besuchen. Daneben kommen die älteren Besucherinnen und Besucher seit vielen Jahren, weil die muba sie tradionellerweise anspricht. Aber das Durchschnittsalter liegt heute bei 45 Jahren.

Worauf führen Sie das Interesse zurück?

Es werden viele junge Themen vermittelt, etwa „Sports’n Passion“, oder die “tunBasel“, ein Erlebnislabor für Kinder und Jugendliche, beides eindeutig etwas für jüngere Besucher. Dann wurde die Medienplattform deutlich verjüngt, wie auch die Modeschau, die heute ganz auf junge Besucherinnen ausgerichtet ist. Weil das alles auch den Älteren gefällt, die ja herkommen, um Neues zu erfahren. Die ältere Generation ist generell jedes Jahr gut vertreten, ganz besonders wird sie natürlich mit der Sonderpräsentation „Älter werden - aktiv bleiben“ angesprochen. Aber auch da sollen sich die Generationen vermischen. So haben sich bereits viele Schulklassen für den Wald angemeldet, der dort eigens aufgestellt wurde. Diese Vermischung finde ich natürlich besonders schön, weil es das ist, was wir anstreben und was Zukunft hat.

Und wie steht es mit der guten alten Warenschau - Man findet doch heute alles im Internet?

Man findet zwar alles im Internet, aber der Reiz der muba ist, dass Sie direkt mit den Herstellern und Anbietern sprechen können, die Ware anfassen und eben auch direkt vergleichen können. Sofa mit Sofa, Kaffeemaschine mit Kaffeemaschine. Ein anderes Phänomen ist natürlich, aber das ist auch in den Fachgeschäften so, dass sich die Leute vor Ort infomieren, die Ware fotografiern und anschliessend im Internet nach dem günstigsten Anbieter suchen, das sogenannte „showrooming“. Dennoch: die Aussteller waren in den letzten Jahren mit dem Geschäftsgang extrem zufrieden. Und kommen wieder.

Der Neubau steht, und 2016 wird die muba hundert Jahre alt. Wie sieht sie dann aus?

Die muba wird sich gar nicht so grundsätzlich verändern, auch die traditonelle muba-Rundhalle, die Halle 2, bleibt ja unverändert bestehen. Übrigens auch der Termin: Was einst eine Frühjahrsmesse war, hat sich in den Februar vorverschoben, und das wird heute allgemein als idealer Termin angesehen.