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Zweck

Das Seniorenforum Basel-Stadt wurde gegründet, um die Leitlinien zur Seniorenpolitik umzusetzen. Das Bewusstsein in der Verwaltung und in der Öffentlichkeit soll für die Anliegen der Seniorinnen und Senioren geschärft und die Mitwirkung dieser Generation im öffentlichen Leben gestärkt werden. Es hat sich schon einiges getan.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis anhin hauptsächlich eine auf Pflege ausgerichtete Alterspolitik betrieben, welche den dringenden Handlungsbedarf bezüglich Betreuung alter und gebrechlicher Menschen abdeckte. Aufgrund der neuen demographischen und gesellschaftlichen Realitäten (längere Lebenserwartung bei gleichzeitiger besserer gesundheitlicher Versorgung der Bevölkerung, Verbesserung der Mobilität bis höheres Alter) zeigte sich der Bedarf nach einer Ergänzung der Alterspflegepolitik. Deshalb wird neu - neben der bisherigen Alterspflegepolitik - unter dem gemeinsamen Dach der "Alterspolitik" die sogenannte "Seniorenpolitik" eingeführt. Die Seniorenpolitik richtet sich an ein anderes Zielpublikum (Zielgruppe 60+, 3. Generation) als die Alterspflegepolitik.

Im Rahmen der Seniorenpolitik wurden im September 2007 zehn Leitlinien formuliert. Ziel dieser Leitlinien zur Seniorenpolitik ist es, Anliegen der älteren Bevölkerungsgruppe zu berücksichtigen und deren Eigeninitiative, Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Engagement von staatlicher Seite zu fördern. Zielgruppe sind primär die Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kanton Basel-Stadt im Übergang vom Erwerbs- ins Rentenalter oder im autonomen Rentenalter. Die kantonale Verwaltung bietet dabei den Seniorinnen- und Seniorenorganisationen Unterstützung. Die Seniorenpolitik soll soweit als möglich auch mit der kantonalen Familienpolitik vernetzt werden.

Die Informationsplattform für Seniorinnen und Senioren ist eine von vielen Massnahmen, um die Zielsetzung der Leitlinien zu unterstützen.

Broschüre der Leitlinien für eine umfassende Alterspolitik