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Pro Senectute. Über "Gutes Altern"

Gesundheit, Sinn und Einbindung: was beim Altern hilft

Menschen altern dann gut, wenn sie sich nützlich fühlen, eine sinnvolle Aufgabe erfüllen können und dadurch Wertschätzung erleben; Das rief Toni Frisch, Stiftungsratspräsident von Pro Senectute Schweiz, an der Stiftungsversammlung vom 26. Juni 2012 in Basel in Erinnerung. Ebenfalls zentral seien eine passable Gesundheit und Existenz ohne finanzielle Sorgen sowie die soziale Einbettung in der Mehrgenerationen-Gesellschaft.
Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute weilte dieses Jahr als Gast bei Pro Senectute beider Basel. Carlo Conti, Gesundheitsdirektor Basel-Stadt und Andreas Waespi, Präsident von Pro Senectute beider Basel sprachen Grussworte.

Stiftungsversammlung der Pro Senectute

Das Jahr 2012 steht im Zeichen des «Europäischen Jahres des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen». Pro Senectute hatte dieses Thema bereits im April mit einer nationalen Fachtagung aufgegriffen. Die Altersorganisation legte an dieser Tagung wie auch an der Stiftungsversammlung den Akzent auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Menschen gut altern lassen.

Toni Frisch, Stiftungsratspräsident von Pro Senectute Schweiz, hierzu: «Im Alter, also auch mit mehr als 65 Jahren, aktiv zu sein, einen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten, zumindest für sich und eventuell auch andere sorgen zu können, ist für viele Menschen ein Wunsch. Wir sollten dieses Potential weit besser nutzen. Um den kommenden Herausforderungen beispielsweise im Betreuungsbereich zu begegnen, müssen wir umdenken. Solidarität zwischen den Generationen kann zwischen Jungen und Älteren stattfinden, aber ebenso innerhalb der älteren Generation. Diese Zusammenarbeit und Solidarität bringt einen Nutzen für beide Seiten, für die Unterstützung Leistenden und die, welche Unterstützung empfangen. Nutzen, der nicht immer nur materiell zu sehen ist und der sehr oft auch nicht gemessen werden kann.»

Ausgeglichene Jahresrechnung 2011

Die Jahresrechnung von Pro Senectute zeigte wie in den letzten Jahren ein ausgeglichenes Bild. Im 2011/2012 wurden in der Schweiz über 223 Millionen Franken in Angebote zugunsten von älteren Menschen investiert, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Die Einnahmen aus Spenden und Legaten beliefen sich auf über 9 Prozent der Gesamterträge. Nur dank diesem substanziellen Beitrag von unzähligen Spendern und Erblassern habe Pro Senectute ihr Angebot auf dem gegenwärtigen Stand aufrecht erhalten und gegenüber dem Vorjahr sogar weiter ausbauen können. Der Aufwand für die Administration – berechnet gemäss ZEWO-Standards – blieb laut Communiqué praktisch unverändert auf tiefen 14 Prozent.

Weitere Infos u.a. über den Leistungsbericht sowie die Jahresrechnung sind abrufbar unter http://www.pro-senectute.ch.

Link zum Jahresthema