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Eine Idee führt zum Erfolg

Unter dem Motto "Chancen und Möglichkeiten im Alter - von Wohnen über Bildung bis Politik" hat sich der bereits dritte Marktplatz 55+ in der Basler Markthalle etabliert. Rund dreissig Organisationen, die ihre Angebote für ältere Menschen präsentieren und viele Besucherinnen und Besucher die sich interessierten - Auftakt machte ein Podiumsgespräch am Mittwochabend vor dem grossen Markttag.

Fotos Joel Sames

Man war sozusagen unter sich und äusserte sich, angeregt durch die muntere Moderation von Radiojournalistin Katja Reichenstein, quasi frei von der Leber weg: Die Experten Mike Oberholzer, Leiter der Ausgleichskasse Basel-Stadt, der leitende Arzt und Chefarzt Stellvertreter Akutgeriatrie im Felix Platter-Spital Basel, Gaudenz Tschurr, und Barbara Krieg, Leiterin Digitale Medien Pro Senectute beider Basel plauderten jeweils aus dem eigenen Nähkästchen und anschliessend ging der eine oder andere Finger im Publikum hoch. Man plauderte, man diskutierte. Es ging um Selbständigkeit im Alter, um Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein. Um finanzielle Kompetenzen. Um Ergänzungsleistungen. Es ging um digitale Medien und deren Nutzung durch Senioren und Seniorinnen. Um Smarthome und SBB-App, um Skypen mit der Tochter in Übersee oder Abrufen von Sparbilleten. Es fielen Begriffe wie Kulturlegi und Free Internet, kurzum, es ging um alles, was ältere Menschen interessiert und wo ihnen -vielleicht- noch auf die Sprünge geholfen werden kann.

Ein Schritt dazu konnte dann am Marktplatz 55+ gemacht werden: Da bekam man von vielerlei Organisationen Tipps, Anregungen und Information mit auf den Weg. Dass man dabei auch die Vorzüge einer klassischen Markthalle nutzen kann, mit ihren vielfältigen Essständen und Cafés zum Ausruhen, das wird auch nächstes Jahr wieder den Reiz ausmachen.

Der Marktplatz 55+ ist ein Projekt, das 2016 von Innovage Nordwestschweiz initiiert worden ist. Dem Projektteam ist es gelungen, die Durchführung des Anlasses für die nächsten drei Jahre (bis 2020) zu sichern. Eine Trägerschaft, bestehend aus dem Gesundheitsdepartement und der Kantonspolizei des Kantons Basel-Stadt, Pro Senectute beider Basel, GGG Benevol und Innovage Nordwestschweiz sichert die Finanzierung und die Organisation.