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Tipps für Bauherren

Hindernisfrei bauen und wohnen

Eine Arbeitsgruppe des ehemaligen Seniorenforums heute Forum 55+ hat Kriterien zusammengestellt, die im Zusammenhang mit hindernisfreiem Bauen zu beherzigen sind. Die Checklisten unterscheiden sich nach Ausgangslage (Altbau oder Neubau) und nach Bedarf des Nutzers (mit oder ohne Serviceleistungen im Haus). Die Checklisten sind im Sinne von Mindestanforderungen zu verstehen.

Weitgehend hindernisfreies Wohnen in sanierten Wohnbauten

Der Qualitätsstandard "Weitgehend hindernisfreies Wohnen in sanierten Wohnbauten" wurde zur Beurteilung und Zertifizierung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entwickelt. Potenzielle Nutzer dieser Wohnungen sind insbesondere Seniorinnen und Senioren, die für eine allfällige spätere Einschränkung in ihrer Mobilität vorsorgen wollen oder die bereits in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Aber auch weitere Bevölkerungsgruppen, die Interesse an einer leicht zugänglichen, weitgehend hindernisfreien Wohnung haben. Der vorliegende Standard hat nur die Eliminierung der wichtigsten Mobilitätshindernisse zum Ziel. In erster Linie geht es - sofern nicht bereits vorhanden - um den nachträglichen Enbau eines Personenlifts. Eine vollständige Hindernisfreiheit wird in diesem Standard nicht gefordert.

Weitgehend hindernisfreies Wohnen (Altbau) [PDF 70.8 KB] » downloaden

Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen

Der Qualitätsstandard "Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen" wurde zur Beurteilung und Zertifizierung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entwickelt. Anwendungsgebiete werden Neubau oder umfangreiche Sanierungsvorhaben sein. Potenzielle Nutzer dieser Wohnungen sind insbesondere Seniorinnen und Senioren, die für eine allfällige spätere Einschränkung in ihrer Mobilität vorsorgen wollen oder die bereits in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Aber auch weitere Bevölkerungsgruppen, die Interesse an einer leicht zugänglichen, hindernisfreien Wohnung haben.

Die Anforderungen basieren auf der neuen SIA-Norm 500 "Hindernisfreie Bauten" und notwendigen, anerkannten Erleichterungen für ältere Menschen, die ohne einschneidende Mehrkosten realisiert werden können. Somit entsprechen diese Wohnungen den aktuellen Anforderungen an den Wohnungsbau und sind deshalb auch für übrige Nutzergruppen attraktiv.

Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen (Neubau) [PDF 79.6 KB] » downloaden

Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen mit Serviceleistungen

Der Qualitätsstandard "Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen mit Serviceleistungen" wurde zur Beurteilung und Zertifizierung von Wohnungen und Dienstleistungen in Alterswohnungen, Alterssiedlungen, Wohnheimen, Residenzen und ähnlichen Einrichtungen entwickelt, nachfolgend Servicehäuser genannt. Zielpublikum sind ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und benötigte Serviceleistungen nicht mehr selbstständig organisieren können. Sie sind in der Regel auf eine Rufbereitschaft rund um die Uhr angewiesen. Hingegen besteht noch kein Bedarf für Betreuung und Pflege, wie sie in Pflegeheimen angeboten werden.

Bewohnerinnen und Bewohner haben eine eigene Wohnung und können auch Gemeinschaftsräume nutzen. Serviceleistungen werden durch den Vermieter organisiert und vertraglich garantiert. Bei den Serviceleistungen wird zwischen Grundservice, den alle Hausbewohner beziehen müssen, und Wahlservice nach individuellem Bedarf unterschieden.

Hindernisfreies, seniorengerechtes Wohnen mit Serviceleistungen [PDF 101.9 KB] » downloaden

Die Schweizerische Fachstelle für hindernisfreies Bauen hat auf ihrer Homepage aktuelle Informationen und Merkblätter zusammengestellt, die gratis heruntergeladen werden können.

So enthält etwa der Ordner «hindernisfrei-bauen.ch» Plaunungsunterlagen, Broschüren und Merkblätter zu den vielfältigen Aspekten des behinderten- und altersgerechten Bauens.

Der einmalige Bezug des Ordners ist für Architekturbüros und Planungsstellen, wo nichts anderes vermerkt, kostenlos. Einzelne Merkblätter oder Broschüren können bei Bedarf auch von Privatpersonen bezogen werden.

Broschüren